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Deutsch-Italienische Zusammenarbeit in den Geistes- und Sozialwissenschaften

Zusammen mit der DFG (Deutsche Forschungsgemeinschaft) und der FMSH (Fondation Maison des Sciences de l’Homme) fördert die Villa Vigoni die internationale wissenschaftliche Zusammenarbeit und den Aufbau neuer Netzwerke zwischen Wissenschaftlern, Experten und Nachwuchsforschern, in den Bereichen Geistes- und Sozialwissenschaften. Hierfür sind zwei Programme mit unterschiedlichen Merkmalen entwickelt und realisiert worden: ein bilaterales (Italien-Deutschland) und ein trilaterales (Italien-Deutschland-Frankreich) Format. Die Veranstaltungen im Rahmen dieser beiden Programme finden nach der Bewerbung auf jährliche Ausschreibungen in der Villa Vigoni statt.

Deutsche Forschungsgemeinschaft & Villa Vigoni

Das in Zusammenarbeit mit der DFG entwickelte Programm bietet die Möglichkeit, Vorschläge für Konferenzen (Kolloquien, Doktoranden- und Postdoc-Seminare oder Format „close reading“) einzureichen, um sich mit aktuellen Themen zu Kultur, Geschichte und Gesellschaft Europas zu beschäftigen.

Das Alleinstellungsmerkmal dieses Programms ist die intensive Auseinandersetzung im Gespräch, weshalb die Teilnehmerzahl auf 20 begrenzt ist.

Die Konferenzen müssen einen Bezug zur Mission der Villa Vigoni aufweisen, die deutsch-italienischen Beziehungen in den Bereichen Forschung, Bildung und Kultur im europäischen Kontext stärken und junge Nachwuchsforscher fördern.

 

 

 

Ausschreibung

Deutsch-Italienische Zusammenarbeit in den Geistes- und Sozialwissenschaften

2020

 

Die Villa Vigoni schreibt im Rahmen einer Vereinbarung mit der Deutschen Forschungsgemeinschaft für das Jahr 2020 wiederum ein Veranstaltungsprogramm zwischen Deutschland und Italien zur Förderung der Geistes- und Sozialwissenschaften aus.

Zielsetzung des Programms ist u.a. die Exploration aktueller Herausforderungen in den Geistes- und Sozialwissenschaften aus vergleichender deutscher und italienischer Perspektive sowie die Mobilisierung neuer Verbindungen zwischen deutscher und italienischer Wissenschaft. Dabei müssen nicht zwingend exklusiv deutsch-italienische Themen behandelt werden.

Kern des Programms sind die Villa Vigoni-Gespräche. Diese gelten Themen, welche die aktuellen Debatten zur Kultur, Geschichte und Gesellschaft Europas vertiefen. Im Mittelpunkt steht die intensive Auseinandersetzung im Gespräch, die sich bewusst von den üblichen Konferenzformaten unterscheidet. Die Teilnehmerzahl ist daher begrenzt; ein Kreis von 20 Personen ist die Richtzahl.

Ausdrücklich erwünscht sind Doktoranden- und Postdoc-Kolloquien (mit bis zu vier Dozenten).

Es besteht auch die Möglichkeit, Anträge für das Format Close Reading “Klassiker lesen” zu stellen.

Das Vorhaben soll dem institutionellen Auftrag der Villa Vigoni Rechnung tragen, „die deutsch-italienischen Beziehungen in Wissenschaft, Bildung und Kultur im europäischen Geist“ zu fördern, und möglichst auch eine Begegnung des wissenschaftlichen Nachwuchses ermöglichen.

Das Programm will die europäische Mehrsprachigkeit fördern. Deshalb wird begrüßt, wenn die Veranstaltung auf Deutsch und/oder auf Italienisch stattfindet; die Veranstaltung kann auch in einer gemeinsamen dritten Sprache (z. B. Englisch) stattfinden. Simultanübersetzung kann nicht beantragt werden.

Die Anträge müssen in deutscher (oder englischer) Sprache verfasst werden und ein italienisches Abstract enthalten. Einreichungen von Anträgen in italienischer Sprache sind möglich; in diesem Fall muss eine deutsche Übersetzung im gleichen Dokument hinzugefügt werden.

Ein Forschungsbericht in Kurzform („Stand der Forschung“) sowie ein Verzeichnis der wichtigsten Forschungsliteratur (inkl. eigener Arbeiten der Antragsteller/innen und/oder Teilnehmer/innen), von denen das Projekt ausgehen bzw. an die es anschließen will, werden erbeten. 

Der Antrag soll in der Planung des Ablaufs das Gesprächsformat erkennbar machen.

 

Antragsberechtigt sind Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen, die an deutschen Institutionen tätig sind. Es wird erwartet, dass der Antrag gemeinsam mit einem/einer Wissenschaftler/in, der/die an italienischen Institutionen tätig ist, gestellt wird. Antragsberechtigt sind auch Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen aus anderen Ländern, insbesondere aus Italien, unter der Bedingung, dass sie einen deutschen Mitantragsteller haben.

Nicht antragsfähig sind Vorhaben, bei denen die überwiegende Zahl der Teilnehmer nur von einem Ort oder zwei Orten bzw. Institutionen stammt.

Für deutsch-französisch-italienische Arbeitsgruppen steht ein eigenes Förderprogramm zur Verfügung („Trilaterale Forschungskonferenzen“).

Im Fall der Bewilligung werden die tatsächlich entstehenden Fahrtkosten gemäß den DFG-Richtlinien erstattet; die Aufenthaltskosten in der Villa Vigoni werden übernommen.

Die Anträge müssen alle Angaben enthalten, die eine begründete Entscheidung erlauben, das heißt die Anträge müssen eine Begründung enthalten, die die wissenschaftliche Bedeutung und Zielsetzung des Gesprächs zu beurteilen erlaubt, eine Darstellung des vorgesehenen Ablaufs sowie eine deutsch-italienisch ausgewogene Liste der Teilnehmer mit dem Vermerk, inwieweit bereits Zusagen vorliegen.

Der Antrag muss die Unterschriften der Antragsteller tragen. Ein Kostenvoranschlag ist nicht beizufügen.

Anträge werden bis zum 15. Dezember 2018

erbeten an das Deutsch-Italienische Zentrum für Europäische Exzellenz Villa Vigoni entweder postalisch (Via G. Vigoni 1, I-22017 Loveno di Menaggio – CO) oder per E-Mail segreteria@villavigoni.eu

 

Es ist zwingend erforderlich, das Antragsformular, das hier unten abrufbar ist, zu verwenden.

Für Rückfragen wenden Sie sich bitte an Dott.ssa Caterina Sala: Tel. +39 0344 361239; E-Mail: sala@villavigoni.eu

 

 

> Chancen

Download

Deutsch-Italienische Zusammenarbeit - Antragsformular - 2020
Deutsch-Italienische Zusammenarbeit Abschlussberichte - 2014
Deutsch-Italienische Zusammenarbeit Abschlussberichte - 2015
Deutsch-Italienische Zusammenarbeit Abschlussberichte - 2016

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