Literaturgeschichts-
schreibung in Italien und Deutschland
Die theoretischen Überlegungen der 70er und frühen 80er Jahre kamen sowohl in der italienischen als auch in der deutschen Literaturwissenschaft zu der Überzeugung, Literaturgeschichtsschreibung sei im hergebrachten Sinne nicht mehr möglich. Dieser methodologischen Parallele stehen in der Praxis große Unterschiede gegenüber: Während in Italien die Produktion von Literaturgeschichten floriert, geraten die deutschen Projekte meist ins Stocken. Die Beiträge zu diesem Band erklären diese paradoxe Situation und diskutieren, ausgehend von den Traditionen des 19. Jahr-hunderts, verschiedene Lösungsansätze für nationale und länderübergreifende Literaturgeschichtsschreibung.


