Die Tagung fragt aus Anlass des 250. Geburtstages Friedrich Hölderlins (1770 – 1843) nach der Position des Dichters in den Kontexten seiner Zeit. Hölderlin war – so die Hypothese – keineswegs die Randfigur, der große Unzeitgemäße, auf das ihn ein stereotypes Rezeptions- und Forschungsbild reduzieren will, sondern ein sensibler Beobachter und Akteur im literarischen Feld um 1800. Ziel ist es, diese Zeitgenossenschaft Hölderlins, seine Verankerung in ideengeschichtlichen Konstellationen, literarischen Konventionen und publizistischen Kontexten systematisch herauszuarbeiten und methodisch neu zu begründen.
Im Rahmen der deutsch-italienischen Zusammenarbeit (Deutsche Forschungsgemeinschaft – Villa Vigoni)
Koordination
Prof. Marco Castellari, Università degli Studi di Milano; Prof. Dr. Jörg Robert, Tübingen

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