Diese zweite Konferenz legt den Schwerpunkt auf die wirtschaftliche Dimension der Souveränität in Grenzräumen. Im Mittelpunkt stehen die transimperialen Handelsnetzwerke angesichts territorialer Veränderungen. Zu den Themen, die in den Podiumsdiskussionen behandelt werden, gehören die Frage des Grundbesitzes und der Bodenressourcen, Probleme im Zusammenhang mit der Einführung neuer Währungen sowie Formen des illegalen Handels und Schmuggels. Der Wandel der Infrastruktur bleibt ein wichtiges Thema: Eisenbahnen, Zollstellen, Häfen und Straßen schaffen und zerstören räumliche und wirtschaftliche Verbindungen, um die herum Souveränität als regulierende Kraft geltend gemacht oder angefochten wird.
Im Rahmen der deutsch-italienisch-französischen Zusammenarbeit (Deutsche Forschungsgemeinschaft – Fondation Maison des Sciences de l’Homme – Villa Vigoni)
Koordination
Prof. Marco Bresciani, Università di Firenze; Prof. Andreas Guidi, Institut National des Langues et Civilisations Orientales, Paris; Prof. Dr. Svetlana Suveica, Universität Regensburg
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