Der Workshop befasst sich mit anhaltenden Ungleichheiten in innereuropäischen Grenzregionen, um die komplexen Abhängigkeiten und Verflechtungen zwischen koexistierenden Formen von Ungleichheit sowohl als Bedingungen als auch als Ergebnisse von Integrationsprozessen über (nationale) Grenzen hinweg zu verstehen. Die Beiträge thematisieren das Paradox gleichzeitiger Integrations- und Abgrenzungsprozesse und untersuchen die sozioökonomischen, räumlichen und politischen Dynamiken, die diese Prozesse prägen. Der Workshop hebt die facettenreichen Formen grenzüberschreitender Ungleichheiten hervor und greift dabei auf Perspektiven verschiedener Disziplinen zurück, darunter Soziologie, Geographie, Politik- und Sozialwissenschaften, Rechtswissenschaft, Raumplanung, Geschichte und Regionalforschung. Zentrale Fragen sind: Wie haben sich Dimensionen von Ungleichheit über Grenzen hinweg entwickelt? Welche sozialen, räumlichen, ökonomischen, politischen und historischen Prozesse tragen zur Spaltung oder Integration in grenzüberschreitenden Kontexten bei? Und wie können kontextbezogene und vergleichende Ansätze unser Verständnis grenzüberschreitender Ungleichheiten aus europäischer Perspektive vertiefen?
Im Rahmen des Projekts „Exzellenzlabor Europa“
Koordination
Dr. Ulla Connor und Prof. Dr. Carola Fricke, Universität des Saarlandes, CEUS (Cluster für Europaforschung), Saarbrücken, in Zusammenarbeit mit der Villa Vigoni
News
Ähnliche Veranstaltungen
- Exzellenzlabor Europa 2024
- Exzellenzlabor Europa 2023
- Exzellenzlabor Europa 2022
- Exzellenzlabor Europa 2021
Credits
Fotos | Villa Vigoni








Recent Comments