Theater und pluralistische Gesellschaften: Potenziale der 'Kopräsenz'

Zugang

Auf Einladung

Wann

01/09/2022 - 04/09/2022    
All Day

Wo

Phygital | Via Giulio Vigoni, 1, Loveno di Menaggio, CO, 22017
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„Kopräsenz“ bezeichnet im Theater die gleichzeitige Anwesenheit von Darsteller:innen und Publikum während einer Aufführung, eignet sich aber auch, um kulturelle Diversität im gesellschaftlichen Raum zu beschreiben. Zudem scheint das Theater, gerade weil es über Kopräsenz zentral definiert ist, besonders prädestiniert, auf gesellschaftliche Prozesse und Erfahrungen kultureller Kopräsenz zu reagieren und zurückzuwirken. Die Tagung ging der Frage nach, wie Theater in europäischen Gesellschaften in der Vergangenheit und heute auf die Herausforderung gesellschaftlicher Kopräsenzen reagiert (hat): Kanon und Kopräsenz, Theater und Flucht, grenzüberschreitendes, interkulturelles, mehrsprachiges und partizipatives Theater, Theater mit digital zugeschaltetem oder ganz abwesendem Publikum, Intertextualität und Intermedialität in der Theaterarbeit standen unter anderem im Zentrum der Vorträge. Die Tagung führte internationale Forschende mit Praktiker:innen zusammen.

Im Rahmen des Projekts „Exzellenzlabor Europa

Koordination

Dr. Johannes Birgfeld, Johann Horras M.A. und Prof. Dr. Romana Weiershausen, Universität des Saarlandes, Saarbrücken; Dr. Kristina Höfer, Universität des Saarlandes, CEUS (Cluster für Europaforschung), Saarbrücken, in Zusammenarbeit mit der Villa Vigoni

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