Die Beschäftigung mit sprachlichen Minderheiten wurde von der wissenschaftlichen Diskussion in Italien und auf dem Balkan lange tabuisiert, obwohl die geopolitische Situation einen Dialog beiderseits der Adria erfordert. Das Projekt möchte daher zur Förderung der Untersuchung bedrohter Sprachen und zur Vernetzung deutscher und italienischer Forschungen beitragen. Hierzu haben 20 Experten zugesagt, ihre Ergebnisse zu diskutieren und mit Nachwuchswissenschaftlern konkrete Zielsetzungen zur Erforschung bedrohter Sprachminderheiten zu erarbeiten.
Im Rahmen der deutsch-italienischen Zusammenarbeit (Deutsche Forschungsgemeinschaft – Villa Vigoni)
Koordination
Dr. Francesco G. Giannachi, Lecce; Prof. Dr. Dr. h.c. Thede Kahl, Jena

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