Die Veranstaltung untersucht den griechischen Wissensbegriff (epistêmê) im Spannungsfeld von Erkenntnistheorie und Ethik mit besonderer Rücksicht auf Platon und Aristoteles. Zentrale Themenkomplexe sind das Verhältnis zwischen Wissen und Tugend, der Unterschied von Wissen und Meinen im Hinblick auf ihre Gegenstandsbereiche sowie die Natur des „Wissen, dass“ (propositional knowledge) im Vergleich zum Verstehen oder Begreifen (understanding). Die Veranstaltung wird ebenfalls auf die wissenschaftlichen Methoden eingehen, die von den beiden Philosophen entfalten wurden.
Im Rahmen der deutsch-italienischen Zusammenarbeit (Deutsche Forschungsgemeinschaft – Villa Vigoni)
Koordination
Dr. Antonio Ferro, Karl-Ruprechts-Universität Heidelberg; Dr. Lorenzo Giovannetti, Istituto per il Lessico Intellettuale Europeo e Storia delle Idee – Consiglio Nazionale delle Ricerche (ILIESI-CNR), Roma

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