Das Vorhaben ist wissenschafts- und disziplingeschichtlich: es betrifft Akteure des Wissenstransfers mit China seit Mitte des 19. Jahrhunderts. Sie werden in ihren komplexen Identitäten und globalen Netzwerken verstanden, die zur Schaffung von Wissen in beiden Richtungen beigetragen haben und durch Übersetzungsprozesse die Universalität (und Lokalität) der Wissenschaften konstruiert haben. In einer ersten Konferenz untersuchen wir exemplarisch einige Hauptakteure des Wissenstransfers zwischen Europa und China, ihre multiplen Identitäten und Netzwerke und ihre Rolle in alten oder neu gegründeten Institutionen. Durch Text-Lektüren, Diskussionsrunden und Präsentationen sollen dadurch auch die Sinologien Frankreichs, Deutschlands und Italiens einander näher gebracht werden.
Im Rahmen der deutsch-italienisch-französischen Zusammenarbeit (Deutsche Forschungsgemeinschaft – Fondation Maison des Sciences de l’Homme – Villa Vigoni)
Koordination
Prof. Dr. Iwo Amelung, Frankfurt am Main; Prof. Andrea Bréard, Université Paris-Sud, Orsay Cedex; Prof. Tiziana Lioi, Università degli Studi Internazionali di Roma UNINT

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